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Vitamine Teil 7 (Fortsetzung)

Vitamin K das letzte der Fettlöslichen Vitamine (K1 Phyllochinon, K2 Menachinon, K3 Menadion) (fettlösliche Vitamine)

Vitamin K ist zur Aufrechterhaltung eines störungsfreien Ablaufs der Blutgerinnung unentbehrlich. In grünen Pflanzen ist das Vitamin K1 in relativ grossen Mengen vorhanden. Vitamin K2 wird von zahlreichen Mikroorganismen gebildet, besonders reichlich durch die Mikroflora des Pansens, des Dünndarms und des Dickdarms.
Daneben hat das synthetische, wasserlösliche Menadion (Methylnaphtochinon) als Futterzusatz eine enorme Bedeutung erlangt.
Die eben genannten drei Verbindungen, die etwa die gleiche biologische Wirkung besitzen, werden im Organismus der Tiere in die aktive Form des Vitamins K übergeführt.
Das Vitamin K fördert die Bildung des Prothrombins und verschiedener anderer Gerinnungsfaktoren in der Leber. Die Gerinnungsfähigkeit des Blutes wird bei einem Vitamin-K Mangel herabgesetzt, sodass bereits kleinere Verletzungen zu ausgedehnten Blutungen führen. Vitamin K wird deshalb auch als Gerinnungsvitamin bezeichnet.

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Vitamin-K-Mangelerscheinungen
können auftreten, wenn eine ausreichende Synthese durch die Darmflora nicht gewährleistet ist, wie dies z.B. bei einer Verabreichung von Antibiotika oder Sulfonamiden der Fall ist.
Der Bedarf an Vitamin K ist dann um ein mehrfaches erhöht, so dass eine Vitamin-K Zufuhr während einer Behandlung mit Antibiotika oder Sulfonamiden obligatorisch sein sollte.

Vitamin K im menschlichen Organismus
Vitamin K ist wichtig für die Blutgerinnung. Vitamin K ist enthalten in grünem Gemüse, besonders Kohl, und Eiern. Vitamin K-Mangel führt zu starker Blutungsneigung.
Es kommt leicht zu Bildung von blauen Flecken oder zu Nasenbluten. Vitamin-K-Mangel tritt auf bei bestimmten Erkrankungen des Verdauungssystems, bei denen die Fettaufnahme gestört ist (z.B. Störungen der Gallensekretion).
Nach langandauernder Behandlung mit Antibiotika, die auch die Bakterien der Darmschleimhaut zerstören. Bei Neugeborenen, bei voll gestillten Säuglingen in der 4. bis 6. Lebenswoche.
Der Mangel wird evtl. dadurch verursacht, dass gestillte Säuglinge andere Darmbakterien im Darm haben als Flaschenkinder.

Der Bereich der fettlöslichen Vitamine ist hiermit abgeschlossen. Nun folgen in Kürze die wasserlöslichen Vitamine.

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